Ein Editor für die Bearbeitung von Programm-Klartexten
Die wesentliche Aufgabe von E5 ist es, alle Funktionen zu enthalten, die man in einem Klartext-Editor benutzen will. Er will nicht versuchen, all das nach- oder einzubauen, was andere schon an anderen Stellen realisiert haben. E5 macht weder sed noch grep, weder emacs noch awk entbehrlich.
Ein gewisses Verständnis der Grundgedanken, von denen sich der Autor hat leiten lassen, hilft bei der Verwendung von E5. Hier daher die wesentlichen: - Zeilenorientierung: Programmtexte bestehen aus Zeilen, viele Befehle von E5 beziehen sich daher auf Textzeilen.
- Schreibfläche: E5 arbeitet auf einer vorgestellten Schreibfläche die 250 Zeichen breit und sehr lang ist. Um nicht allzuviel Befremden zu erzeugen, sind Anzeige und Bewegung auf den Bereich nach unten und rechts beschränkt. Weil viele Compiler-Verwandte in ihren Ausgaben Zeilen ab eins numerieren zeigt auch E5 Zeilen und Spalten mit Indizes ab eins an.
- Sichtbarkeit: Der Text besteht genau aus den Zeichen, die man auf der Schreibfläche schreiben und sehen kann. Return und Tabulator sind Bewegungs-Befehle, nicht Bestandteile des Textes. Rechts vom letzten Zeichen einer Zeile befindet sich garantiert nichts. Nach der letzten Zeile folgen garantiert keine Leerzeilen. Beim Speichern schreibt E5 an das Ende der Zeilen eine einstellbare Zeilen-Endekennung (LF oder CRLF).
- Überschaubarkeit: E5 verarbeitet Texte bis zu 60 kB Grösse.
- Richtungstreue: Das wilde Gehopse, das viele Editoren mit dem Caret veranstalten, wenn man (harmlos wie immer) auf "Pfeil unten" drückt, ist eine Zumutung. In E5 bewegen alle Bewegungstasten das Caret in die Richtung, in die sie zeigen.
- Geschwindigkeit: Die Startzeit von E5 ist auch auf einem langsamen Rechner sehr viel kleiner als 1 Nano-Jahrhundert. |